Gewaltschutztraining



In Angesicht von Gewalt, Mobbing, Einschüchterungsversuchen und offener Gewalt werden auch Erwachsenen oft die Knie weich. Was in solchen Situationen zu tun ist und wie angemessen auf eine solche Bedrohung zu reagieren ist, dafür haben auch Erwachsene kein Patentrezept.
Kinder stehen in solchen Fällen vor noch größeren Herausforderungen. Viele Kinder sind gegenüber Erwachsenen, Fremden und anderen Altersgenossen verunsichert. Eine Grenzziehung zur eigenen Sicherheit fällt ihnen häufig schwer.
Um Kinder in solchen Fällen zu unterstützen, und ihnen den Umgang mit Gefahrensituationen zu erleichtern führen die Klassenlehrerinnen gemeinsam mit einem Gewaltschutztrainer  ein Gewaltschutztraining und 
Selbstbehauptung über realistische Gefahren und bedrohliche Situationen 
durch.



Das Training wird von Herrn A. Usta geleitet. Herr Usta ist Gewaltschutztrainer für Kinder und bietet seine Projekte u.a. im Sport-Club NIPPON sowie an weiteren Grundschulen und zum Teil auch schon in Kindergärten an. Die Kinder sollen in diesem Programm lernen, sich zu behaupten und eigenständig Entscheidungen zu fällen, sowie sich ggf. auch verteidigen zu können. Im Vordergrund der Kurse steht nicht eine Form praktischer Selbstverteidigung, sondern vielmehr der mentale und verbale Umgang der Kinder mit Gefahrensituationen. 

Durch die Landesmittel "Löwenstark" war es uns in diesem Schuljahr möglich das Gewaltschutztraining von Herrn Usta auch in den dritten Klassen durchzuführen.

Was wir bei Herrn Usta lernten:

Wir, die 3b, absolvierte drei Tage lang das Training bei Herrn Usta und hatten dabei nicht nur Spaß, sondern haben auch eine Menge mitgenommen!
So lernten wir, wie wir auf Beleidigungen reagieren und wie wir selbst welche vermeiden können.
Darüber hinaus brachte er uns auch ein wenig bei, wie wir uns selbst verteidigen können und "richtig" hinfallen, damit wir uns nicht weh tun, sollte uns jemand schubsen.
Wir lernten dabei besonders, was Gewalt mit uns und unserem Gegenüber macht und welche Konsequenzen zu tragen sind, sowie dass wir unsere Wahrnehmung erweitern und Rücksicht auf andere nehmen!

Schulsozialarbeit

An der RBS gibt es eine Stelle für Schulsozialarbeit .

Dies sind u.a. ihre Aufgabenbereiche:

- Beratung von Lehrern, Eltern und Kindern

- Streitschlichtung/Mediation

- Zusammenarbeit mit Hort, Jugendamt und anderen Institutionen

- Unterstützung der schulischen Elternarbeit (z.B. Teilnahme an Elterngesprächen)
- Anleitung bei Interaktionsspielen

 

Schulordnung 

 
Die RBS hat eine Schulordnung, die mit Beteiligung der Schüler, des Kollegiums, der Eltern, der Sozialarbeiterin, der Mitarbeiter der Hausaufgabenhilfe und der Betreuung erstellt wurde. 
Die Schüler haben eine Kopie der Schulordnung in ihrem Ranzen. Mindestens zu Beginn eines Schuljahres wird die Schulordnung erneut gelesen und mit den Kindern besprochen. Schulanfänger erhalten eine Schulordnung nach den ersten Wochen ihres Schulbeginns. Der Erhalt, die Kenntnisnahme und die Besprechung derselben wird von den Eltern durch Unterschrift benötigt. 


 

Pausenregeln 

 
Die RBS hat für alle Klassen gültige Pausenregeln, die unter Mitwirkung der oben genannten Gremien erstellt wurden. Zu Beginn eines jeden Schuljahres erinnern die Klassensprecher in der eigenen Klasse sowie in der Patenklasse, an die Pausenregeln bzw. stellen sie den Schulanfängern mit Bildern vor. 
Bei Nichtbeachtung der Pausenregeln erfolgen folgende Sanktionen: 
Ermahnung, rote Karte (Pausenverbot mit Ausfüllen eines Bogens zur Erläuterung des Konflikts), Entscheidung über weitere Sanktionen obliegen den Klassenlehrern. 


 
 

Klassenregeln 

 
Die Erstellung der Klassenregeln obliegt den einzelnen (Klassen nach Bedarf).
 
 
 
Klassenstunde /Interaktionsstunde
 
Jeder Klassenlehrer hat eine Klassenstunde/Interaktionsstunde in seiner Klasse. 
Dies sind mögliche Inhalte: 
-Interaktionsspiele 
- Erarbeiten / Wiederholen/ Besprechen der Schul - / Klassen – und Pausenregeln 
- Regelung klasseninterner Dinge (z.B. Klassendienste, Briefkasten leeren) 
- Klärung von Konflikten und Streitigkeiten 
- Raum für Mitteilungen der Klassensprecher nach einer SV. 
- In den 1. und 2. Klassen, Raum für Mitteilungen der Paten-Klassensprecher. 
-       Aktuelle Probleme besprechen (Was liegt an? Was wollen die Kinder besprechen?), 
-       Regeln für Gleitzeit erarbeiten 
-       Evaluation der Klassendienste 
-       Abstimmungen nach Erörterung z.B. Flohmarktbesuch, Weihnachtsgeschenke in der Klasse. 


Interaktionsstunde bei Herrn Errais

Unsere UBUS-Kraft Herr Errais bietet regelmäßige Interaktionsstunden in unseren Klassen an, die die Klassengemeinschaft stärken und sowohl den Kindern, als auch uns Lehrkräften großen Spaß bereiten :-)

 

Klassensprecher 

 
Zu Beginn der 3. Klasse werden pro Klasse 2 Klassensprecher gewählt (ein Mädchen und ein Junge). Zu Beginn der 4. Klasse wird neu gewählt. 
Aufgaben der Klassensprecher: 
Teilnahme an den Klassensprechersitzungen, Information der eigenen Klasse, Information der Patenklassen. 


 


Klassensprechersitzung (SV) 

Die Klassensprecher der 3. Und 4. Klassen treffen sich alle 4 bis 6 Wochen zu einer Sitzung unter Leitung der Sozialarbeiterin Frau Gilbert-Scherer und der Lehrerin Frau Billy. Auf Wunsch der SV nimmt die Schulleiterin an den Treffen teil. 
Die Klassensprecher jeweils einer 3. Und 4. Klasse haben eine Patenklasse innerhalb des 1. oder 2. Jahrgangs. Zu Ihren Aufgaben gehört u.a. die Vorstellung der Pausenregeln in der Patenklasse bzw. diese in Erinnerung zu rufen und Informationen weiterzugeben. 


Streitschlichtertraining für die Klasse

 
Die 4. Klassen können bei rechtzeitiger Anfrage an einem für die Klasse kostenlosen Streitschlichtertraining teilnehmen. Dieses Training wird von der Schulsozialarbeiterin durchgeführt (5 Tage am Vormittag) und muss frühzeitig beantragt werden.


 
 

Konfliktverträge 

 
Bei länger andauernden Konflikten bzw. immer wiederkehrenden Konflikten zwischen zwei oder mehr Kindern, können unter Anleitung des Klassenlehrers bzw. unter Anleitung der Sozialarbeiterin Verträge zwischen den Konfliktpartnern geschlossen werden. 
Die Verträge werden schriftlich fixiert und enthalten eine von den jeweiligen Konfliktpartnern erstellte kurze Beschreibung des zu unterlassenen Verhaltens des Konfliktpartners. Der Vertrag wird vom Klassenlehrer /der Sozialarbeiterin und den beiden Konfliktpartnern unterschrieben. An die Einhaltung des Vertrages kann ein Belobigungssystem angebunden sein (z.B. nach vier Wochen der beiderseitigen Einhaltung gibt es eine Belohnung). 


 

 
Spielehütte

 
Seit 2016 haben wir unsere "kunterbunte Villa", eine Spielehütte zum verleihen von Spielgeräten für die Pausen, die Regenbogenstunden und für die Bewegungsstunden.
Mit Unterstützung der Stadtwerke Dietzenbach (die und die Hütte gespendet hat) und unseres Fördervereins "Groß für Klein", haben wir es geschafft für die Kinder die Bewegungszeiten auf dem Schulhof zu verschönern. Unsere Viertklässler übernehmen den Ausleihdienst.